Archiv der Kategorie: Charles Portis

And now to something completely different – Charles Portis‘ „Masters of Atlantis“

Verschwörer agieren im Schatten, entziehen sich zwar dem Augenschein, sind aber nichtsdestotrotz da. Sie sind die Lenker der Welt, die man erst erkennen muss, um sich gegen sie aufzulehnen. Auch wenn der Teufel die Fäden zieht, ist das immer noch besser, als wären alle Fäden gekappt. Denn den Teufel, das wussten schon die Märchen, kann man auch überlisten, den Zufall aber nicht. Über ihn kann man nicht verfügen. Auch wenn die Verflechtungen dieser Welt ein Netz sind, so besteht es doch immerhin aus Linien, an denen man sich festhalten kann und die einem den Weg weisen. Sie sind die Sicherung und der doppelte Boden für das, was nicht sein kann, weil es nicht sein darf: eine Welt ohne Sinn und Struktur. Und mögen die Pfade auch noch so verschlungen sein und das Ziel auch noch so fern, alles ist besser als dieser Morast einer Wirklichkeit ganz ohne Koordinatensystem. And now to something completely different – Charles Portis‘ „Masters of Atlantis“ weiterlesen

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Charles Portis – The Dog of the South

Charles Portis – The Dog of the South

Charles Portis ist ein Autor aus den USA, aus dem Süden, aus Arkansas. Und worum sollte es in „The Dog of the South“ auch sonst gehen, wenn nicht um den Süden, wie es der Titel schon sagt. Bereits nach den ersten Zeilen weiß man, woran man ist: Ray Midges Frau ist mit seinem Kumpel Dupree durchgebrannt, sie haben ein Gewehr aus Midges Waffensammlung und seinen Ford Torrino mitgenommen, und nun wartet Midge, bis die Kreditkartenrechnungen eintreffen, um die Verfolgung aufnehmen zu können. Charles Portis – The Dog of the South weiterlesen