Archiv der Kategorie: Kurzrezension

1000 Zeichen für…

Golo Manns „Wallenstein“

Träumen tue ich Spinnweben und Angst und Kot

Ein Warlord in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges. Penibel aufgelistete Baumaßnahmen Wallensteins, neben Inneren Monologen. Etwas poetisch sei ihm sein „Wallenstein“ geraten, urteilt Golo Mann selbst. Vielleicht hat der Text auch deshalb mehr zu bieten als das bloß historische Interesse an einer ambivalenten Figur in einem religiös verbrämten Hegemonialkrieg. 1000 Zeichen für… weiterlesen

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1000 Zeichen für…

Robert Seethalers „Ein ganzes Leben“

Ein jeder hinkt für sich allein

Ein ganzes Leben auf 150 Seiten? Gewagt, in einer Zeit, in der sich umfangreiche Biografien, wahre wie fiktionale, in den Auslagen auftürmen. Und doch ist hier ein Roman, der mit wenigen Worten viel sagt, der es versteht, mit seiner klaren, aber poetischen Sprache die komplexe Innerlichkeit eines schweigsamen, auf den ersten Blick einfach gestrickten Menschen auszuloten. 1000 Zeichen für… weiterlesen